Sag mal einer, man könne aus dem Zug keine Bilder machen:
Angela Neumann auf der Suche nach dem Glück, gutem Käse und Schweinen namens Napoleon.
Mittwoch, 7. August 2013
Dämmerung in Barcelona
Meine liebe Freundin Lisa, die hier in Perpignan genauso wie ich ein Praktikum absolviert hat, hat sich gestern auf den Heimweg nach Deutschland gemacht. Zuvor waren wir für drei Tage in Barcelona. Ein richtiges Touri-Wochenende mit Sonnenstich, vielen Touristen, viel rumlaufen, vielen Besichtigungen, versoffenen Studenten im Hostel und natürlich mit Tapas. Trotz oder wegen allem ein schönes Wochenende. Hier kommt das erste Bild, der Ausblick von der Terrasse unseres Hostels. Leider hatte ich nur meine Mini-Kamera dabei, was das Bildrauschen erklärt.
Freitag, 2. August 2013
Louis. Oder wie er hieß
Pressekonferenzen sind langweilig? Denkste. Nicht, wenn man Politikern zuhört, die aussehen wie Louis de Funès. Hier die besten Bilder.
Es fehlt was
"Tu me manques" ("Du fehlst mir"). Ein schöner Satz, dessen Größe in der englischen Sprache bedauerlicherweise nicht deutlich wird. Engländer kennen nur "I miss you" ("Ich vermisse dich"). Doch mehr als nur das Verlangen, jemanden zu sehen, beschreibt "tu me manques" die Leere, die ein geliebter Mensch hinterlässt. Als würde nur durch ihn (oder sie) das Glück vollkommen. So geht es mir im Moment.
Zum Abschluss die weisen Worte des weisen Bert(olt) Brecht: "Wenn ein Freund weggeht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt." (ok, kalt wird es hier nicht, aber wir haben die Metapher ja alle verstanden...)
Ich habe das Glück, auf einem hübschen Fleckchen Erde zu leben. Das bringt mit sich, dass mich Freunde besuchen kommen. Nicht, dass sie mich nicht auch anderswo besuchen würden, aber wenn man den Sommer über in Südfrankreich lebt, ist die Wahrscheinlichkeit eben größer, dass man besucht wird. So haben meine Freunde Jasmin und Gregor spontan entschieden, bei mir vorbeizuschauen.
Jasmin war vor etwa drei Wochen für drei Tage hier und Gregor ist gerade nach einer Woche Urlaub mit und bei mir wieder nach Bremen geflogen. Mit beiden hatte ich eine traumhafte schöne Zeit und habe mal wieder gemerkt, wie wichtig mir meine Freunde sind und wie kostbar jede Minute ist, die ich mit ihnen verbringe.
Mit Jasmin habe ich einen Tag in Montpellier und einen in Perpignan verbracht:
"Partir, c'est un peu mourir" ("Abschied ist ein bisschen wie sterben") sagt ein französisches Sprichwort. Und so war und ist es eigentlich jedes Mal, wenn ich Freunde/innen wie Jasmin verabschieden muss. Da viele meiner Freunde genauso viel unterwegs sind wie ich, haben wir das Glück, uns an großartigen Orten wieder zu treffen und das Pech, nie wirklich viel Zeit miteinander verbringen können. Ich nehme das so hin, ändern kann ich es eh nicht wirklich.
Dennoch fällt mir heute auf, wie schwer mir Abschiede immer wieder fallen. Mein guter Freund Gregor aus Bremen hat gut eine Woche hier in Südfrankreich mit mir verbracht. Wir haben viel unternommen, hatten viel Spaß und haben uns noch besser kennengelernt (auch ein toller Nebeneffekt eines gelungenen Urlaubs, wie ich finde).
Damit ich nicht zu viel schreiben muss, hier ein paar Bilder:
"Man" guckt etwas seltsam. Trotzdem ein hübsches Bild, wie ich finde.
"Du willst schon wieder Boote fotografieren? Es sind doch nur Boote!!! Na gut, dann genieß ich halt."
(späterer Nachtrag: "Hachja, mit einer Fotografin zu reisen ist schon eine Herausforderung."...)
So sehen Lehrer von heute aus.
Pink und lachsfarben steht ihm, dem Gregor.
Ich danke euch, Gregor und Jasmin, für diese wunderbaren Urlaube und freue mich auf alle anderen Freunde, die mich noch besuchen kommen wollen. Und weil bald der nächste Abschied naht, packe ich jetzt meine Koffer, um heute für ein paar Tage nach Barcelona zu fahren, wo ich mit meiner lieben Lisa das Wochenende verbringe, bevor sie wieder nach Deutschland fährt.
Zum Abschluss die weisen Worte des weisen Bert(olt) Brecht: "Wenn ein Freund weggeht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt." (ok, kalt wird es hier nicht, aber wir haben die Metapher ja alle verstanden...)
Mittwoch, 24. Juli 2013
Kleiner Tipp...
... am Rande: Wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr euch sie als Fotogalerie anschauen. Ist angenehmer als Rumscrollen.
Ach du heiliger Martin!
Man wird hier dick! Wirklich! Schlimm sowas! Ich weiß nicht, wie die Franzosen bei all dem Essen schlank bleiben. Uns blieb nur ein Ausweg, um nicht zu verfetten, eine Sache die meiner Freundin Lisa und mir nicht eher wenig Begeisterung entlockt, weil sie anstrengend und trotzdem langweilig ist: Wir gingen wandern. in diesem Fall war es gar nicht so schlimm, weil wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt wurden, nämlich mit einem Blick auf die Abtei Saint Martin in den Pyreneen:
Weitere Bilder vom Inneren der Abtei folgen. Für die Blumenfans unter uns (also mich) gibt's auch ein paar Klosterrosen ;) Für alle anderen... nagut, für euch gibt's noch ein paar Bergfotos.
Noch ein Château
Unser kleines Perpignan ist für zwei Dinge bekannt: Für das einmal im Jahr stattfindende Fotojournalismusfestival "Visa pour l'image" (DAS Festival in Europa!) und für seine kleine Burg. Hier sieht man sie mal angestrahlt. Zur Feier des Tages. Welche Feier es war, weiß ich nicht mehr. Das Burg-Illuminationsfest vermutlich. Ist auch egal. War auf jeden Fall hübsch:
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