Freitag, 9. August 2013

Was ein Gaudí!

Ich muss gestehen: Gaudí war ja nichts so meins. Antoni Gaudí, der wohl bekannteste Katalane der Welt, hat als Architekt und Künstler viele auffällige Gebäude und architektonische Landschaften geschaffen. Mir sind diese meist zu bunt, zu nervös, zu chaotisch. Ich mag klare Strukturen, klare Formen. Wer mein Zuhause kennt, weiß dass ich mit Schnickschnack nicht viel anfangen kann. Aber zurück zu Gaudí: Wenn man in Barcelona ist, kommt man um die Bauten des Katalanen nicht herum. Und das ist auch gut so. Sonst wäre ein Besuch in der katalanischen Hauptstadt um einiges langweiliger. 

Nachdem meine Freundin Lisa und ich so einige Gebäude abgeklappert hatten, fanden wir uns vor der Sagrada Familia, des wohl eindrucksvollsten Werkes Gaudís, wieder. Erwartungsgemäß waren wir nicht alleine. Eine Ticketschlange von geschätzt 2000 Menschen stand um die Kirche herum und langweilte sich. Wir beschlossen, doch erstmal auf einen Besuch des heiligen Hauses zu verzichten. Später sagten uns unsere Pfälzer Hostel-Mitbewohner, dass man die Tickets auch online buchen kann. Feine Sache, dachten wir und kehrten am nächsten Tag zurück und konnten nach einer Wartezeit von fünf Minuten die Kirche betreten. Ein Anblick, den wir nicht bereuen. 
(Weitere Bilder und Infos folgen)






Mittwoch, 7. August 2013

Wolken

Sag mal einer, man könne aus dem Zug keine Bilder machen: 



Dämmerung in Barcelona

Meine liebe Freundin Lisa, die hier in Perpignan genauso wie ich ein Praktikum absolviert hat, hat sich gestern auf den Heimweg nach Deutschland gemacht. Zuvor waren wir für drei Tage in Barcelona. Ein richtiges Touri-Wochenende mit Sonnenstich, vielen Touristen, viel rumlaufen, vielen Besichtigungen, versoffenen Studenten im Hostel und natürlich mit Tapas. Trotz oder wegen allem ein schönes Wochenende. Hier kommt das erste Bild, der Ausblick von der Terrasse unseres Hostels. Leider hatte ich nur meine Mini-Kamera dabei, was das Bildrauschen erklärt. 





Freitag, 2. August 2013

Louis. Oder wie er hieß

Pressekonferenzen sind langweilig? Denkste. Nicht, wenn man Politikern zuhört, die aussehen wie Louis de Funès. Hier die besten Bilder. 













Es fehlt was

"Tu me manques" ("Du fehlst mir"). Ein schöner Satz, dessen Größe in der englischen Sprache bedauerlicherweise nicht deutlich wird. Engländer kennen nur "I miss you" ("Ich vermisse dich"). Doch mehr als nur das Verlangen, jemanden zu sehen, beschreibt "tu me manques" die Leere, die ein geliebter Mensch hinterlässt. Als würde nur durch ihn (oder sie) das Glück vollkommen. So geht es mir im Moment.

Ich habe das Glück, auf einem hübschen Fleckchen Erde zu leben. Das bringt mit sich, dass mich Freunde besuchen kommen. Nicht, dass sie mich nicht auch anderswo besuchen würden, aber wenn man den Sommer über in Südfrankreich lebt, ist die Wahrscheinlichkeit eben größer, dass man besucht wird. So haben meine Freunde Jasmin und Gregor spontan entschieden, bei mir vorbeizuschauen. 

Jasmin war vor etwa drei Wochen für drei Tage hier und Gregor ist gerade nach einer Woche Urlaub mit und bei mir wieder nach Bremen geflogen. Mit beiden hatte ich eine traumhafte schöne Zeit und habe mal wieder gemerkt, wie wichtig mir meine Freunde sind und wie kostbar jede Minute ist, die ich mit ihnen verbringe. 

Mit Jasmin habe ich einen Tag in Montpellier und einen in Perpignan verbracht: 


 "Partir, c'est un peu mourir" ("Abschied ist ein bisschen wie sterben") sagt ein französisches Sprichwort. Und so war und ist es eigentlich jedes Mal, wenn ich Freunde/innen wie Jasmin verabschieden muss. Da viele meiner Freunde genauso viel unterwegs sind wie ich, haben wir das Glück, uns an großartigen Orten wieder zu treffen und das Pech, nie wirklich viel Zeit miteinander verbringen können. Ich nehme das so hin, ändern kann ich es eh nicht wirklich. 

Dennoch fällt mir heute auf, wie schwer mir Abschiede immer wieder fallen. Mein guter Freund Gregor aus Bremen hat gut eine Woche hier in Südfrankreich mit mir verbracht. Wir haben viel unternommen, hatten viel Spaß und haben uns noch besser kennengelernt (auch ein toller Nebeneffekt eines gelungenen Urlaubs, wie ich finde). 

    Damit ich nicht zu viel schreiben muss, hier ein paar Bilder: 


    "Man" guckt etwas seltsam. Trotzdem ein hübsches Bild, wie ich finde. 


    "Du willst schon wieder Boote fotografieren? Es sind doch nur Boote!!! Na gut, dann genieß ich halt."
    (späterer Nachtrag: "Hachja, mit einer Fotografin zu reisen ist schon eine Herausforderung."...)


    So sehen Lehrer von heute aus. 


    Pink und lachsfarben steht ihm, dem Gregor. 


    Ich danke euch, Gregor und Jasmin, für diese wunderbaren Urlaube und freue mich auf alle anderen Freunde, die mich noch besuchen kommen wollen. Und weil bald der nächste Abschied naht, packe ich jetzt meine Koffer, um heute für ein paar Tage nach Barcelona zu fahren, wo ich mit meiner lieben Lisa das Wochenende verbringe, bevor sie wieder nach Deutschland fährt. 

    Zum Abschluss die weisen Worte des weisen Bert(olt) Brecht: "Wenn ein Freund weggeht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt." (ok, kalt wird es hier nicht, aber wir haben die Metapher ja alle verstanden...)


    Mittwoch, 24. Juli 2013

    Kleiner Tipp...

    ... am Rande: Wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr euch sie als Fotogalerie anschauen. Ist angenehmer als Rumscrollen.

    Ach du heiliger Martin!

    Man wird hier dick! Wirklich! Schlimm sowas! Ich weiß nicht, wie die Franzosen bei all dem Essen schlank bleiben. Uns blieb nur ein Ausweg, um nicht zu verfetten, eine Sache die meiner Freundin Lisa und mir nicht eher wenig Begeisterung entlockt, weil sie anstrengend und trotzdem langweilig ist: Wir gingen wandern. in diesem Fall war es gar nicht so schlimm, weil wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt wurden, nämlich mit einem Blick auf die Abtei Saint Martin in den Pyreneen: 


    Weitere Bilder vom Inneren der Abtei folgen. Für die Blumenfans unter uns (also mich) gibt's auch ein paar Klosterrosen ;) Für alle anderen... nagut, für euch gibt's noch ein paar Bergfotos.